Elektrolokomotive Ae 3/5 der SBB von Buco
Katalog-Nr. 51/11, Version 1
Betriebsnummer 5111
Diese Fantasie-Lok - eine Ähnlichkeit mit einer Ae 3/5 der SBB kann nur erahnt werden - wurde erstmals im Katalog 1955 abgebildet. Das Gehäuse ist aus Kunststoff, das Fahrwerk aus Metall. Die Lokomotive weist nur eine einseitige Stirnbeleuchtung mit lediglich 2 Lampen auf. Auf der anderen Stirnseite ist die Lok "blind"; dort befindet sich der Hebel für die Handumschaltung. Die Stromabnehmer von Sommerfeldt sind für die damalige Zeit sehr detailliert. Im Buch "Schweizerische Spielzeugeisenbahnen" von Stofer e.a. werden die aufgeklebten SBB+CFF als "Alibiübung" bezeichnet. Da hat er wohl recht...
Die Ae 3/5 weist eine grosse Ähnlichkeit mit der RSM 800 von Märklin auf, die allerdings etwas länger ist und der die Vorlaufachsen fehlen.
Ein interessantes Bastler-Modell der Ae 3/5 mit Bezug zur Buco-Lokomotive findet sich hier.
Auszüge aus dem Buco-Katalog 1955/1956
Elektrolokomotive Ae 3/5 der SBB von Buco
Katalog-Nr. 51/11, Version 2
Betriebsnummer 5111
Die vorliegende Lokomotive stammt mit allergrösster Wahrscheinlichkeit aus der Produktion der schweischen Firma Mecanic. Sie unterscheidet sich vom Original in verschiedenen Details:
- Farbe: moosgrün statt tannengrün
- Farbe Dach: grau grün statt hellgrau
- Gehäuse mit leichtem Glanz
- kleinere Decals (ohne Katalog-Nr. 5111)
- Ein böser Schnitzer: "SSB-CFF" statt "SBB-CFF". Hat Aufnahme in die Rubrik "Forsicht Vehler!" gefunden :-)
- rote Pufferbohlen
Bemerkungen: Die moosgrüne Farbe wurde direkt auf der grünen Farbe des originalen Gehäuses aufgetragen. Die Haftung ist nicht sehr gut, kleine Lackabplatzerungen kommen vor.
Elektrolokomotive Ae 3/5 der SBB von Buco
Katalog-Nr. 51/11, Version 3
keine Betriebsnummer
Die vorliegende Lokomotive stammt wohl aus der Nachproduktion von Armin Wolf (Jona SG). Sie unterscheidet sich vom Original vor allem in der Art der Decals (Nummer 5111 fehlt, unterschiedliche Anschriften auf jeder Seite “SBB+CFF” bzw. “SBB+FFS”). Ausserdem ist das Dach grau “gesperenkelt”.
Auszug aus Franz Carl Weber-Katalog von 1957