MOROP-Kongresse und deren Sonderauflagen von Eisenbahn-Modellen

 

Der europäische Dachverband MOROP (gegründet 1954, zunächst "Verband der Modelleisenbahner Europas", später erweitert zum “Verband der Modelleisenbahner und Eisenbahnfreunde Europas MOROP)” hat heute 19 Landesverbände mit mehr als 30.000 Einzelmitgliedern. Wichtigstes Ziel des Verbandes ist die Ausarbeitung, Überarbeitung und Erneuerung von Normen Europäischer Modellbahnen (NEM). Mit dieser Aufgabe wurde die "Technische Kommission" des MOROP betraut, die das Normenwerk ständig dem Entwicklungsstand der Modellbahntechnik anpasst. In den Gremien des MOROP arbeiten Repräsentanten der Mitgliedsverbände aktiv mit.

Jedes Jahr findet Ende August/Anfang September der MOROP-Kongress in einem der Mitgliedsländer statt. Der Kongress beinhaltet ein Arbeitstreffen der Technischen Kommission und wie bei jedem Verband die jährliche Delegiertenversammlung, in der die weiteren Tätigkeiten und Richtlinien für den Verband festgelegt werden. Neben dem "Pflichtprogramm" werden auch Exkursionen und Programmpunkte für die Teilnehmer angeboten, damit sich die Anreise auch lohnt und alle Teilnehmer*innen über die Eisenbahnwelt in und um den Tagungsort informiert werden.

Es war früher langjährige Praxis, dass den Teilnehmer*innen des Kongresses ein speziell zu diesem Anlass und von einem “lokalen” Modellbahn-Produzenten gestaltetes Lokomotiv- oder Wagenmodell abgegeben wurde. Ein paar dieser Modelle kann ich im Folgenden vorstellen:

 

26. Kongress 1979 in Mulhouse/Bordeaux: Schüttgutwagen 4-achsig von Jouef

34. Kongress 1987 in Erfurt: Sächsische Dampflok Gattung VT von Piko