Elektrolokomotive Ae 3/5 der SBB

Zum vorliegenden Modell ist wenig bekannt. So ist für mich noch nicht einmal abschliessend geklärt, woher das Gehäuse stammt. Märklin ist es nicht; die RSM 800 ist wohl ebenfalls aus Guss, hat eine andere Fenstereinteilung. Buco ist es ebenfalls nicht; das Buco-Gehäuse der Ae 3/5 ist aus Kunststoff. Weitere Feststellungen:

  • Die stilisierten Dachleitungen unterscheiden sich zu Märklin und Buco.
  • Die Pantographen sind von Sommerfeldt, wie bei der Buco-Lokomotive.
  • Das Fahrwerk mitsamt Vorlaufachsen dürfte von Buco stammen.
  • Die Stirnseiten sind sehr "flächig", hier wurden wohl Strukturelemente, wie sie sowohl bei Märklin als auch bei Buco zu finden sind, abgeschliffen. Schade, die Lok wirkt so etwas grob, zumal stirnseitig auch keine Beschriftung zu finden ist.
  • Interessant ist die Stirnbeleuchtung: Es sind drei spitz zulaufende Lämpchen eingesetzt, wie sie auch bei den Lokomotiven von Minirex zu finden sind.
  • Die Lok wurde gänzlich neu lackiert (gestrichen?): Das Dach silberfarben, die Dachleitung grau und das Gehäuse dunkelgrün mit grauem Band. Fahrwerk und Räder blieben verschont.
  • Die Lok fährt Wechselstrom. Die bei Märklin und Buco vorhandene Umschaltmöglichkeit von Unter- auf Oberleitung fehlt.
  • "SBB + CFF" mit Schweizerkreuz ist beidseitig als Klebeschild angebracht.

Der Modellbahn-Kollege D.B. hat mir zum Gehäuse Folgendes mitgeteilt: “Das Gehäuse stammt von einer Märklin SE 800 E44; es wurde in der Mitte um die beiden Lüftungsgitter gekürzt, das Dach im Bereich des Ölhauptschalters. Die Vorbauten und Fensterdächer wurden abgesägt und weggefeilt.”<o:p></o:p>

 

Hier der Vergleich der Ae 3/5 zwischen der Bastler-Lok (links), Buco 51/11 (Mitte) und Märklin RSM 800 (rechts). Bei der Dachansicht ist die Bastler-Lok hinten, Märklin in der Mitte und Buco vorne.